Glossarbegriffe


Fertigungstechnik
Fertigungstechnik bezeichnet den Einsatz fortschrittlicher wissenschaftlicher, industrieller und technischer Werkzeuge und Verfahren zur Steigerung der betrieblichen Effizienz und Qualität. Beispiele hierfür sind Automatisierung, Simulation und Datenanalyse.

Gebundener Kohlenstoff
Der verkörperte Kohlenstoff ist die Gesamtmenge der Treibhausgasemissionen, die bei der Produktentwicklung und -herstellung entstehen - einschließlich der Materialgewinnung, der Eigenschaften des Produktdesigns, des Produktionsprozesses und des Energiemixes, der für die Produktion verwendet wird (z. B. der prozentuale Anteil der aus Kohle erzeugten Energie im Vergleich zu den erneuerbaren Energiequellen).

Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz (KI) spiegelt menschliche Denkprozesse mithilfe von Computern, Software oder computergesteuerten Robotern wider. Ein Beispiel hierfür ist die Simulation von Problemlösungsfähigkeiten wie kritischem Denken.

Lieferantenbeziehungen
Supplier Relationship Management (SRM) ist der Prozess der Aufrechterhaltung einer widerstandsfähigen Lieferkette durch die Einbeziehung qualifizierter Lieferanten, um die Rentabilität, Nachhaltigkeit, Leistung, Verfügbarkeit und Innovation zu verbessern.
Lieferkettenmanagement
Unter Supply Chain Management (SCM) versteht man den Prozess der Umwandlung von Rohstoffen in Fertigerzeugnisse und deren Auslieferung an die Kunden. Die Aufgaben des SCM reichen von der Beschaffung von Materialien und der Verwaltung der Produktion bis hin zu Transport und Logistik.

Nachhaltige Produktion
Unter nachhaltiger Fertigung versteht man den Prozess der Entwicklung und Herstellung von Produkten unter Verwendung von Materialien und Verfahren, die die negativen Auswirkungen auf die Umwelt minimieren. Bei diesem Ansatz werden ökologische und wirtschaftliche Faktoren während des gesamten Lebenszyklus eines Produkts berücksichtigt, von der Entwicklung und Produktion bis zur Entsorgung und Wiederverwendung.

Produktkostenmanagement
Software für das Produktkostenmanagement unterstützt Fertigungsunternehmen dabei, die Produktionskosten für neue und bestehende Produkte genau zu kalkulieren und zu optimieren. Sie steigert die Kosteneffizienz über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, rationalisiert die Entwicklung und verkürzt die Markteinführungszeit.
Produktlebenszyklusmanagement (PLM)
Software für das Produktkostenmanagement unterstützt Fertigungsunternehmen dabei, die Produktionskosten für neue und bestehende Produkte genau zu kalkulieren und zu optimieren. Sie steigert die Kosteneffizienz über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, rationalisiert die Entwicklung und verkürzt die Markteinführungszeit.

Simulationssoftware
Simulationssoftware bildet physikalische Eigenschaften in einer virtuellen Umgebung nach. Sie basiert auf der Modellierung realer Sachverhalte unter Verwendung mathematischer Formeln. Mithilfe der Simulation können Anwender Entwürfe und Prozesse analysieren, ohne diese zuvor physisch erstellen oder durchführen zu müssen.
Soll Kosten-Analyse
Produkthersteller verwenden die Kostenanalyse, um die "wahren" Kosten eines Produkts oder einer Komponente zu berechnen. Dabei werden die effizientesten Methoden, Materialien und Produktdesigns (DFM) sowie die aktuellen Kosten für Materialien, Fertigungsraten und andere Kostenfaktoren berücksichtigt.