Glossarbegriffe


Cloud Computing
Beim Cloud Computing werden Softwareanwendungen und Rechendienste über das Internet ("die Wolke") bereitgestellt. Die Nutzer greifen über einen Webbrowser auf Cloud-basierte Dienste zu, um Dateien und andere Daten sicher zu erstellen, zu verwalten und zu speichern.
CO₂-Fußabdruck
Der CO₂-Fußabdruck ist die Gesamtmenge an Treibhausgasen (THG), die direkt oder indirekt (z. B. durch Energieverbrauch, Herstellung, Abfallaufkommen, Transport) von einer Person, einer Organisation, einem Produkt oder einer Tätigkeit ausgestoßen wird.

Design für X
„Design for X“ (DfX), auch bekannt als „Design for eXcellence“, ist eine strategische und proaktive Entwurfsmethodik, die sich auf die Optimierung bestimmter Produktmerkmale („X“-Faktoren) konzentriert, um definierte Geschäfts-, Nutzer- und Produktionsziele zu erreichen.
Digitale Fabrik
Eine digitale Fabrik ist eine virtuelle Darstellung einer physischen Produktionsanlage, die alle Aspekte der Produktion umfasst - einschließlich Rohstoffen, Maschinen, Produktionsprozessen, Arbeitskräften und Produktionsgemeinkosten. Digitale Fabriken ermöglichen es Herstellern, neue Produktdesigns im Hinblick auf Kosten, Nachhaltigkeit und Design für Fertigung und Montage (DFM&A) zu simulieren, zu analysieren und zu optimieren.
Digitale Fertigung
Digitale Fertigung, auch bekannt als Industrie 4.0, ist ein integrierter Ansatz für die Fertigung. Sie nutzt Computertechnologien, um Produktionsprozesse für mehr Effizienz, Skalierbarkeit und Agilität zu optimieren.
Digitale Transformation
Digitale Fabriken helfen dabei, Probleme bei der Herstellbarkeit und Kostenausreißer frühzeitig zu erkennen, bevor man das Problem im Produktentwicklungsprozess zu weit hinauszögert
Digitaler Faden
Der digitale Faden ist ein Eckpfeiler der digitalen Transformation, da er Daten und Teams über mehrere digitale Zwillinge und andere Produktdesign- und Fertigungssysteme hinweg verbindet, die traditionell nicht miteinander verbunden sind.
Digitaler Zwilling
Ein digitaler Zwilling ist eine virtuelle Darstellung (d. h. eine digitale Version) eines physischen Objekts oder Prozesses, die zur Analyse und Optimierung von Produktdesigns, Fertigungsprozessen, der Effizienz von Fabriken und anderen Abläufen verwendet wird.

Faktenbasierte Verhandlungen
Faktenbasierte Verhandlungen stützen sich auf eine datengestützte Methodik, die objektive Sollkostenanalysen, Fertigungsdaten und Marktinformationen nutzt, um die Gespräche zwischen Käufern und Lieferanten zu untermauern.
Fertigungsanalyse
Unter Fertigungsanalytik versteht man den Einsatz von Datenanalyse-Tools und -Methoden wie maschinelles Lernen sowie prädiktive und statistische Analysen zur Verbesserung und Optimierung von Fertigungsprozessen und zur Kostensenkung. Die Daten stammen aus Product-Lifecycle-Management- (PLM) und Enterprise-Resource-Planning- (ERP) Systemen sowie aus menschlichen Beiträgen, um umsetzbare Erkenntnisse zu generieren und bereitzustellen, die die Entscheidungsfindung verbessern.
Fertigungsprozess
Der Fertigungsprozess ist ein schrittweiser Plan für die Entwicklung fertiger Komponenten, Baugruppen oder Produkte. Der diskrete Fertigungsprozess umfasst eine Stückliste (BOM) sowie die Schritte und Anforderungen für die Produktion.
Fertigungsprozessmodell
Fertigungsprozessmodelle ermitteln den effektivsten Weg zur Herstellung eines Produkts, indem sie diskrete Fertigungsprozesse und Arbeitsabläufe auf der Grundlage von Kriterien wie Materialien und Volumen sowie Produktzielen wie Kosten, Nachhaltigkeit und Herstellbarkeit simulieren.