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Fertigungstechnik

Was ist Fertigungstechnologie?

Fertigungstechnologie ist die Anwendung fortschrittlicher wissenschaftlicher, industrieller und technischer Werkzeuge und Verfahren zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz und Qualität. Dazu gehören Automatisierung, Simulation und Datenanalyse. Beispielsweise nutzt Software zur digitalen Fertigungssimulation digitale Zwillinge, um die Herstellbarkeit von Produkten zu analysieren, und liefert Erkenntnisse hinsichtlich der Machbarkeit von Design und Produktion sowie der Kosten.

Fertigungstechnologie sollte für mehr Transparenz und Zusammenarbeit zwischen allen Produktentwicklungsteams sorgen, um den Mehrwert und die Entscheidungsfindung zu verbessern, Kosten zu senken, Nachhaltigkeit zu gewährleisten und Produkte schneller auf den Markt zu bringen.

Fünf Beispiele für Fertigungstechnologie

In der Fertigungstechnologie gibt es keine Einheitslösung. Die geeignete Fertigungstechnologie sollte auf die Ziele, Fähigkeiten, Bedürfnisse und Ressourcen eines Unternehmens abgestimmt sein. Hier sind weitere Beispiele für Fertigungstechnologie:

  • Computer-Aided Design (CAD): CAD-Software ermöglicht es Ingenieuren und Konstrukteuren, detaillierte 2D- und 3D-Modelle von Produkten zu erstellen. CAD-Modelle dienen als Grundlage für Fertigungsprozesse.
  • Digitale Fertigungssimulation: Der Prozess der Digitalisierung des Fertigungsablaufs vom Entwurf bis zur Produktion mithilfe von Simulationssoftware. Dadurch können Unternehmen den gesamten Produktlebenszyklus innerhalb einer digitalen Fabrik virtuell simulieren. Unternehmen gewinnen wertvolle Einblicke in die Herstellbarkeit, die Kosten und die Nachhaltigkeit eines Produkts.
  • Additive Fertigung (3D-Druck): Diese nachhaltige Technologie erstellt Teile oder Formen, indem Materialien Schicht für Schicht über 3D-Drucker aufgetragen werden. Sie nutzt 3D-CAD-Software, um Entwürfe in physische Produkte umzuwandeln. In der Regel reduziert sie Materialverschwendung, senkt CO2-Emissionen und beschleunigt die Produktion.
  • Lean Manufacturing: Lean Manufacturing konzentriert sich auf die Verkürzung der Produktionszeit, die Minimierung von Verschwendung und die Maximierung des Mehrwerts. Dies wird durch kontinuierliche Verbesserung, Wertstromanalyse und höhere Effizienz erreicht.
  • Smart Manufacturing: Ähnlich wie Lean Manufacturing zielt Smart Manufacturing darauf ab, Effizienz, Qualität, Reaktionsfähigkeit und Agilität in Fertigungsprozessen zu steigern. Beispiele hierfür sind digitale Technologien, Echtzeit-Datenanalyse sowie Automatisierung und Robotik.

Vorteile der Fertigungstechnologie

Neben der Verbesserung der betrieblichen Effizienz und der Erlangung eines Wettbewerbsvorteils bietet die Fertigungstechnologie weitere Vorteile, darunter:

  • Optimale Produktentwicklung: KI-gestützte Erkenntnisse zu Design und Beschaffung wie aPriori identifizieren Probleme bei der Herstellbarkeit und Kostenausreißer bereits in einer frühen Phase der Produktentwicklung. Hersteller können Probleme beheben, das Produkt frühzeitig im Prozess optimieren und die Qualität sicherstellen.
  • Effizienterer Materialeinsatz und effizientere Fertigungsprozesse: Fertigungstechnologie rationalisiert Prozesse durch Automatisierung, ermöglicht eine schnellere Produktionskapazität und reduziert Materialverschwendung sowie Durchlaufzeiten.
  • Abmilderung von Arbeitskräftemangel, Inflation, Störungen in der Lieferkette und mehr: Sie kann viele dieser Probleme verringern oder umgehen. So kann sie beispielsweise Arbeitskräftemangel durch Automatisierung und Robotik ausgleichen. KI-gestützte Erkenntnisse können Kosten senken, Störungen in der Lieferkette umgehen sowie Angebotszeiten verkürzen.

Was bei der Implementierung von Fertigungstechnologie zu beachten ist

Bei der Implementierung von Fertigungstechnologie sind mehrere wichtige Faktoren zu berücksichtigen.

  • Haben Sie die Einführung/Implementierung der Technologie auf Ihre Geschäftsziele und -strategie abgestimmt? Was möchten Sie durch die Implementierung von Fertigungstechnologie erreichen? Geringere Kosten? Höhere betriebliche Effizienz? Schnellere Markteinführung? Die von Ihnen gewählte Technologie sollte diese Ziele unterstützen.
  • Wie werden Sie potenzielle Technologien bewerten? Berücksichtigen Sie Kompatibilität, Skalierbarkeit, einfache Integration und Akzeptanz bei den Anwendern. Bewerten Sie außerdem, wie Sie die Auswirkungen der Technologie auf Ihr Unternehmen (Prozesse, Mitarbeiter usw.) messen werden.
  • Welche Formel werden Sie zur Analyse des ROI verwenden? Wie bei jeder Investition sollten Sie Kosten und Nutzen gegeneinander abwägen. Zu berücksichtigende Faktoren sind unter anderem die Gesamtbetriebskosten, Produktivitätssteigerungen sowie weniger Material- und Energieverschwendung im Vergleich zu Ihrer Investition.
  • Haben Sie einen Plan für das Änderungsmanagement erstellt? Die Akzeptanz ist entscheidend, wenn es um neue Technologien geht. Wie werden Sie die Mitarbeiter vorbereiten und die Akzeptanz sicherstellen? Es ist entscheidend, den Mitarbeitern den Wert der Technologie zu vermitteln, Bedenken klar zu beantworten und ein effektives Schulungsprogramm durchzuführen.
  • Was werden Sie tun, um die Datensicherheit und den Datenschutz Ihres Unternehmens zu gewährleisten? Der Schutz sensibler Daten (einschließlich geschützter Daten) ist unerlässlich. Stellen Sie sicher, dass die Technologie verschlüsselt ist und Ihr IT-Mitarbeiter Zugriff hat, um sie zu überwachen und zu verwalten (einschließlich Wartung, Upgrades und technischem Support).

Denken Sie daran, dass eine erfolgreiche Implementierung von Fertigungstechnologie einen ganzheitlichen Ansatz erfordert, wie in den obigen Überlegungen dargelegt. Darüber hinaus entwickelt sich die Technologie rasend schnell weiter und sollte regelmäßig überprüft und bewertet werden, um Kundenbedürfnissen, neuen Innovationen und Branchenentwicklungen gerecht zu werden.

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